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Forschungszentren und -labore

Die UTBM bildet Ingenieure aus, die schnell einsatzbereit sind und sich besonders gut an technologische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen anpassen können. Ihre Studiengänge stützen sich auf die Forschungstätigkeit und die Umsetzung von Forschungsergebnissen.

Drei Personen in einem dunklen Raum, umgeben von großen, gebogenen Bildschirmen, auf denen eine Außenkulisse projiziert wird: Eisenbahnschienen, ein Bahnsteig und Gebäude.

Forschung an der UTBM

Technologische Forschung

Die Forschung an der UTBM wird in drei gemeinsamen Forschungseinheiten des CNRS (FEMTO-ST-UMR6174, IRAMAT-UMR7065 und ICB-UMR6303), einem Forschungsverbund namens FC LAB-FR3539, der sich dem Bereich der Brennstoffzellen widmet, sowie in drei Laboren und Forschungsgruppen betrieben.

Mehrere wegweisende Vereinbarungen mit Forschungseinrichtungen runden das Bild ab, darunter ein dem CEA angegliedertes Forschungslabor (LRC2635) im Bereich der Hochleistungsoberflächentechnik sowie ein gemeinsames Labor der UT-Gruppe und der Universität Shanghai, ComplexCity, dessen Ziel es ist, technologische, organisatorische und soziale Innovationen zur Verbesserung des Lebens im städtischen Umfeld zu entwickeln.
Schließlich zeichnet sich die Forschung an der UTBM durch eine intensive Zusammenarbeit mit großen Unternehmen wie ALSTOM, GE, Peugeot, EADS, Safran usw. aus.

114 Lehrende und Forschende sowie 110 Doktoranden bilden die treibende Kraft der Forschung, deren Budget für 2016 sich auf 16 Mio. € beläuft, davon 5 Mio. € aus Auftragsarbeiten in direkter Zusammenarbeit mit der Industrie.

die Forschungszentren und Labore

Franche-Comté: Elektronik, Mechanik, Thermik und Optik – Wissenschaft und Technologie

Das Institut FEMTO-ST (Franche-Comté Electronique Mécanique Thermique et Optique – Sciences et Technologies, UMR 6174) ist einegemischte Forschungseinrichtung, die am 1. Januar 2004 aus dem Zusammenschluss von fünf Laboren aus der Franche-Comté hervorgegangen ist, die seine ursprünglichen Abteilungen bildeten.

Sie untersteht der gemeinsamen Aufsicht derUniversität Franche-Comté(UFC), desNationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung(CNRS), derÉcole Nationale Supérieure de Mécanique et des Microtechniques(ENSMM) und derTechnischen Universität Belfort-Montbéliard(UTBM).

Seit dem 1. Januar 2017 sind mehrere Teams der UTBM dem Femto-Institut beigetreten. Dazu gehören:

  • DISC-Team – Femto ST (Abteilung für Informatik komplexer Systeme): Die wissenschaftliche Arbeit des DISC-Teamskonzentriert sich auf die Modellierung, Analyse und Optimierung im Hinblick auf die Konzeption, den Betrieb und die Verbesserung komplexer Systeme, die hauptsächlich in Netzwerken organisiert sind.
  • MINAMAS-Team – Femto ST (MIcro-NAno-MAtériaux et Surfaces): Das Ziel desMINAMAS-Teams istes, bestimmte Arten von Dünnschichten und Nanomaterialien für Mikro- und Nanosysteme sowie für die Energieerzeugung oder -umwandlung zu entwickeln und entsprechende Erkenntnisse zu gewinnen. Das UTBM-Team betreibt und nutzt die PVD-Plattform in Montbéliard, die dem LRC CEA-UTBM LIS-HP angegliedert ist, und entwickelt Aktivitäten im Bereich der physikalischen Gasphasenabscheidung mit Schwerpunkt auf zwei Hauptanwendungsgebieten: ionisch leitende, gemischte oder elektronisch leitende Beschichtungen sowie Beschichtungen für extreme Umgebungsbedingungen.
  • Team RECITS – Femto ST (Forschungslabor für industriellen, technologischen und gesellschaftlichen Wandel): Die Forschungsaktivitäten desRECITS-Laborskonzentrieren sich auf technische Umfelder und Darstellungen, Wandel, Innovation und Raum sowie die gesellschaftlichen Herausforderungen technologischer Projekte.
  • SHARPAC – Femto ST (Hybride elektrische Systeme, elektrische Aktuatoren, Brennstoffzellensysteme): Das SHARPAC-Teambetreibt wissenschaftliche Forschung in den Anwendungsbereichen Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien. Es ist außerdem am CNRS-Forschungsverbund FCLAB beteiligt, der sich mit Wasserstoffenergie und Brennstoffzellensystemen befasst.
  • THERMIE – Femto ST (Thermik, Strömungen, Messtechnik, Energie): Das Labor THERMIE, in dem Fachleute aus den Bereichen Energietechnik, Elektrotechnik, Optik und Messtechnik mit Schwerpunkt Strömungen zusammenarbeiten, ist an der Untersuchung, Auslegung und Entwicklung innovativer industrieller Systeme im Energiebereich beteiligt.

Forschungsinstitut für ArchäoMATeriale

Iramat-Logo

Das IRAMAT (UMR 7065) ist ein interdisziplinäres Institut, das die sich ergänzenden Kompetenzen von drei Laboren in Belfort (Laboratoire Métallurgies et Cultures), Orléans (Centre Ernest-Babelon) und Paris-Saclay (Laboratoire Archéomatériaux et Prévision de l’Altération) vereint. Das IRAMAT untersteht dem CNRS, der Universität Orléans, der Universität Paris-Saclay, der UTBM und dem Kulturministerium und wird vom INRAP und der CEA unterstützt. Es bündelt das Fachwissen von Archäologen, Historikern, Physikern, Ingenieuren und Chemikern und entwickelt Charakterisierungs- und Datierungsverfahren für antike Materialien und Kulturgüter, um archäologische und historische Fragestellungen zu beantworten.

Interdisziplinäres Carnot-Laboratorium in Burgund

Das ICB-Labor besteht aus rund 300 Forschern, die neue Funktionen für die Optik und neue Werkstoffe entwickeln, die für Anwendungen in der Industrie, der Medizin und der Telekommunikation bestimmt sind.

Die Teams des UTBMkonzentrieren ihre Aktivitäten auf die Verfahren zur Herstellung von Strukturwerkstoffen (additive Fertigung) und thermischen Spritzbeschichtungen, um deren Eigenschaften zu verbessern und neue Leistungsmerkmale zu erzielen, sowie auf die Konstruktion und mechanische Optimierung.

Brennstoffzellenlabor

Der Forschungsverbund FC Lab vereint alle Labore der Region Franche-Comté, die sich mit Brennstoffzellensystemen (PAC) befassen

Ergonomie und Systemgestaltung / Verlagswesen, Sprachen, Literatur, Informatik, Kunst, Didaktik, Diskurs

Das Team ERCOS /ELLIADD (E.A. Nr. 4661) verbindet Geistes- und Sozialwissenschaften, Lebenswissenschaften und Ingenieurwissenschaften und befasst sich mit der Entwicklung innovativer Produkte, wobei der Fokus insbesondere auf dem Wert des Produkts für den Menschen liegt.

Verteiltes Wissen und künstliche Intelligenz

Das CIAD-Labor ist ein Forschungslabor, das der UBFC, der Universität Burgund und der UTBM untersteht. Die Forschungsarbeiten des CIAD konzentrieren sich auf die Bereiche der künstlichen Intelligenz, insbesondere auf verteilte künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Wissensrepräsentation, Umgebungswahrnehmung und Optimierung unter Verwendung bioinspirierter Ansätze.

Die Hauptthemen des CIAD sind:

  • Wahrnehmung, Bewertung der Richtigkeit und des Werts von Wissen in einem massiv intelligenten Umfeld;
  • Verteiltes Schlussfolgern im Hinblick auf die Interoperabilität heterogener Informationssysteme (cyber-physische Systeme);
  • Vorgabebasierte Empfehlungen und Simulationen für komplexe und verteilte Systeme.

Nanomedizin, Bildgebung, Therapie

Das Labor für Nanomedizin, Bildgebung und Therapie (NIT) ist ein interdisziplinäres Forschungslabor unter der Schirmherrschaft der Universität Franche-Comté und der UTBM, das sich aus Physikern, Chemikern, Informatikern, Automatikern, Ärzten und Apothekern zusammensetzt, die sich zusammengeschlossen haben, um neue Diagnoseverfahren und Therapien unter Einsatz von Nanotechnologien sowie neue Organisationsformen für das Gesundheitswesen zu entwickeln.

Das Team „Organisation von Gesundheitssystemen“ (O2S) des NIT-Laborsistin zwei Schwerpunkte gegliedert:

  • Wissensmanagement und Entscheidungsunterstützung
  • Leistungsbewertung, Logistik und Optimierung

Kontakt

Abteilung für Forschung, Doktorandenausbildung und Innovation (DREDI)