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Fachrichtung Energie und Elektrotechnik im Rahmen einer Ausbildung

Entwicklung, Auslegung, Simulation und Umsetzung industrieller elektrischer Systeme, Leitung von Industrie- und F&E-Projekten sowie Durchführung von Versuchen, Messungen und Tests.

Die Ausbildung

Die Ausbildung zum Elektroingenieur bzw. zur Elektroingenieurin im Rahmen einer Lehre stützt sich auf die hochmoderne Ausstattung des Fachbereichs Energie der UTBM. Der Fachbereich verfügt über eine Plattform für Ausbildung und Technologietransfer mit den Schwerpunkten Landverkehr und Energie. Sie ermöglicht es den Auszubildenden, Projekte zu entwickeln, die auf bestehende und neue Technologien abgestimmt sind.

Zudem profitiert sie von den Beziehungen und Partnerschaften des Fachbereichs Energie mit der Industrie, den Hochschulen und auf internationaler Ebene. Jedes Jahr absolvieren die Auszubildenden 600 Stunden in der Schule und 1.000 Stunden im Unternehmen, wobei sich die Ausbildungsphasen schrittweise abwechseln. Durch diesen Wechsel zwischen Ausbildungs- und Betriebsphasen lassen sich der Erwerb theoretischer Kenntnisse und deren Anwendung in einem industriellen Umfeld miteinander verbinden.

Logo des staatlich anerkannten Ingenieurabschlusses

Praktische Informationen

Ziele

  • Erwerb fundierter technischer und naturwissenschaftlicher Kenntnisse in den Bereichen Elektrotechnik (Elektronik, Elektrotechnik, Leistungselektronik, Automatisierungstechnik und Industrieinformatik)
  • Sich an die Techniken und Anforderungen eines komplexen, sich ständig wandelnden Umfelds anpassen
  • Praktische Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln und theoretisches Wissen erwerben

Organisation der Schulung

Während der dreijährigen Ausbildung konzentrieren sich die Lehrinhalte auf die Bereiche Elektrotechnik, Leistungselektronik, Automatisierungstechnik, Industrieinformatik und Elektronik. Mathematik, Projektmanagement, Kommunikation sowie Englisch sind ebenfalls wichtige Bestandteile des Studienplans.

Im letzten Ausbildungssemester können die erworbenen Kompetenzen im Rahmen technischer Projekte wie in einem Konstruktionsbüro angewendet werden. Beispiele für durchgeführte Projekte: Elektro-Kart, Hybridfahrzeug, autonomer Roboter.

Plattform für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)

  • Hallraum mit Modenmischung für die theoretische und praktische Ausbildung im Bereich EMV

500 m² große Bildungsplattform zum Thema „Energie und Landverkehr“

  • Mikronetz
  • Lernmodelle, die auf realen, didaktisch aufbereiteten Systemen basieren
  • Windkraftanlage, Brennstoffzelle, CAN-Multiplex-Bus
  • Hybridfahrzeug und Elektro-Kart
  • Solarmodule, Aufzüge, Elektromaschinen und Umrichter…
  • Raum für Rapid Prototyping mit dSPACE- und National Instruments-Hardware
  • Raum für Elektronik und Industrieinformatik
  • Spezieller Projektraum für Studierende

Studienverlauf und Ausbildungsweg

  • Forschung, Studien und Entwicklung – 59,5 %
  • Produktion, Verfahren, Instandhaltung, Logistik – 17,5 %
  • Trinkgeld – 7,5 %
  • Informatik – 6,5 %
  • Management, Vertrieb – 6 %
  • Sonstiges – 3 %

Entwicklung und Konstruktion eines elektrisch betriebenen Karts

Dieses Projekt betrifft die Planung, Entwicklung und Umsetzung einer elektrisch betriebenen Kartbahn. Mit dieser Planung wurde der erste Jahrgang der Ingenieurstudenten beauftragt, um im dritten Studienjahr ein gemeinsames Projekt zu realisieren.
Das Ziel ist es, ein Kart unter Nutzung der in den drei Jahren der Ingenieursausbildung erworbenen Kompetenzen zu entwickeln.
Dabei müssen neben dem Einsatz des erworbenen Wissens und Know-hows auch Eigeninitiative, Selbstständigkeit und Engagement gezeigt werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Für die Umsetzung dieses Projekts hat sich die Auszubildendengruppe in verschiedene Planungsbüros aufgeteilt. Jeder schloss sich je nach beruflicher Erfahrung und Kompetenzen dem Team seiner Wahl an.
So organisierte sich der TESLA-Jahrgang in fünf Teams für die Entwicklung des Elektro-Karts. Jedes Team ist somit für die Konzeption seines Teils verantwortlich, aber auch für die Betreuung, die Organisation, die Zeitplanung und die Koordination zwischen den verschiedenen Konstruktionsbüros.

Dieses gemeinsame Projekt fügt sich nahtlos in den Rahmen der Ingenieursausbildung im Rahmen einer Lehre ein. Es soll jedem Einzelnen ermöglichen, seine technischen, organisatorischen und führungsbezogenen Fähigkeiten im Rahmen eines komplexen Ingenieurprojekts unter Beweis zu stellen und weiterzuentwickeln.

Technische Daten

  • Perm-Frequenzumrichter – Motor
    -Kommunikation – CANopen – Spitzenleistung von 9 kW – Eingang: 48 V DC – Ausgang: AC
  • Bürstenloser Motor
    Nennmoment: 18 N·m – Maximales Drehmoment: 30 N·m – Leistung: 5 kW – 3000 U/min
  • Lithium-Eisen-Batterien
    Kapazität: 40 Ah – 1,6 kg / Zelle – 3,3 V / Zelle

  • -Rennfahrwerk – Scheibenbremsen vorne – Scheibenbremsen hinten

Erwartete Leistungen

  • Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
  • 20 Minuten Laufzeit im „Sport“-Modus
  • 40 Minuten Betriebsdauer im „Sparmodus“
  • Fernüberwachung des Kartfahrens von der Box aus

RNCP-Nummer 39329

gültig vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2028

Erfahrungsberichte

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